IG Fischerei

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Willkommen bei der IG DNF

Die am 13. Mai 2008 neu gegründete Organisation „Dä neu Fischer“ Interessengemeinschaft (IG) für eine nachhaltige Fischerei hat sich zum Ziel gesetzt, der ökologischen Bewirtschaftung der Gewässer in unserem Lande ein stärkeres Gewicht zu verleihen.

Die Ausbildung aller Fischer, insbesondere des Jungfischernachwuchses und den fairen Zugang zu den Gewässern sind weitere zentrale Punkte welche durch die IG DNF (Interessengemeinschaft „Dä neu Fischer“) angestrebt werden.

Ob als Verein, Pachtgesellschaft oder als Einzelmitglied freuen wir uns auf Ihre Unterstützung zum Wohle der Fischerei.

Mit freundlichen Grüssen
  
Rolf Schatz

Präsident


Aktiver Naturschutz unserer Mitglieder - Vorbildlich

Fischerverein Thalwil und Natur-und Vogelschutzverein Oberrieden

Aktiver Naturschutz: Seltene Steinkrebse wieder im Grenzbach

Der Sommer 2018 war der wärmste und einer der trockensten seit Messbeginn 1864. Wie bereits im Sommer 2015 trocknete der Grenzbach zwischen Oberrieden und Thalwil im Laufe des Julis aus. Die darin lebenden, seltenen und geschützten Steinkrebse wären vertrocknet, wenn sie nicht der Fischerverein Thalwil in einer Rettungsaktion eingesammelt und in Wasserbecken über den Sommer gebracht hätte.

Der Steinkrebs ist die kleinste der drei heimischen Krebsarten. Er wird durch die Krebspest, die durch ausgesetzte, fremde Krebsarten verbreitet wird, und Insektizide aus der Landwirtschaft bedroht. Nun macht dem Steinkrebs auch noch der Klimawandel zu schaffen. Vergangenen Sonntag konnten die Steinkrebse wieder in ihre Heimat zurück. In einer gemeinsamen Aktion haben der Fischerverein Thalwil und der Natur-und Vogelschutzverein Oberrieden die Steinkrebse in den Grenzbach zurückgesetzt. Über 50 Helfer waren im Einsatz und freuten sich an den quicklebendigen Steinkrebsen, die ihr Zuhause sofort wieder in Beschlag nahmen.

Der Grenzbach führt immer noch sehr wenig Wasser. Aber genug für den Steinkrebs. Ein gänzliches Austrocknen des Baches sollte in Zukunft unbedingt verhindert werden, damit der Steinkrebs nicht auch noch aus dem Grenzbach verschwindet. Die Gemeinden Oberrieden,  Thalwil und der Kanton sind gefordert. Zu diesen Überlegungen gehört es auch zu hinterfragen, ob es wirklich noch alle Quellwasserfassungen braucht. Mit dem Zürichsee haben wir genügend Trinkwasserreserven. Der Grenzbach und seine Bewohner können sich aber das Wasser nicht aus dem Zürichsee holen.

Fischer-Verein Thalwil

Natur-und Vogelschutzverein Oberrieden


Video auf Youtube   https://youtu.be/y4XzsPgdphk

 

Langnau am Albis - nachhaltige Weihersanierung

Der Feuerwehrweiher gegenüber dem Altersheim dient als Löschwasser-Reserve, Retentionsbecken und muss alle fünf Jahre ausgebaggert werden. Er wird von zwei Bächen gespiesen und fühlt sich immer wieder mit Sedimenten, Schilf und Wasserpflanzen auf. Das Trockenlegen und Ausbaggern kam immer einem ökologischen Totschlag gleich. Die Fische (Bachforellen, Elritzen und Grundeln) und Steinkrebse mussten vorweg abgefischt und umgesiedelt werden. Die wichtigen Kleinlebewesen (MZB) wurden dann fast zur Gänze vernichtet. Jetzt wird der Weiher zum ersten Mal mit der schonenden Methode abgesaugt! Alle Tiere verbleiben im Wasser, der Wasserstand bleibt immer gleich und durch die Fibrationen weichen die Tiere dem Absaugschlauch aus. Wäre auch eine zu bevorzugende Methode zur Sanierung des Gattiker- und Waldweihers.

Rolf Schatz, Gemeinderat Infrastruktur