IG Fischerei

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Forellenfischen vom 18. – 20. Juni 2010 auf der Lenzerheide

Jungfischergruppe Kormoran, Tössegg


Traditionell stand am dritten Juniwochenende das Forellenfischen auf der Lenzerheide auf dem Jahresprogramm. Aus unserer Gruppe hatten sich insgesamt 11 Teilnehmer eingeschrieben. Unsere Gruppe besammelte sich um 17:30 bei der Coop-Tankstelle in Embrach um den Weg unter die Räder zu nehmen. Via Uster – Schmerikon – Chur erreichten wir nach genau 2 h Fahrzeit das Rapperswiler Ferienhaus. Schnell noch vor dem Nachtessen die Kleider einräumen und die Betten beziehen, dann ging’s mit knurrendem Magen in den Speiseraum. Rolf Schatz begrüsste 51 Personen für das Fischerweekend. Neben den Vereinen aus dem Zürich Unterland, Meilen, Thalwil und uns beteiligte sich erstmals auch eine Gruppe aus der IG DNF Sektion Ostschweiz.

Die gute Seele des Hauses in der Person von Frau Moser liess uns nicht lange auf das Essen warten. Mit Suppe und Schweinswürstchen konnte der Hunger gestillt werden. Danach sah man viele an den Vorbereitungen für den kommenden Morgen. Montagen wurden geknöpft, Schnur aufgezogen, Wirbel montiert. Ab 22:30 herrschte allgemeine Nachtruhe, galt es doch am nächsten Morgen bereits um 04:30 aus dem warmen Bett zu steigen.

Mit viel Vorfreude auf das Fischen stieg man um 5 Uhr ins Fahrzeug um zum See zu gelangen. Spiegelglatt präsentierte sich das Wasser, ideal um den Farios nachzustellen. Und schon klang das erste Mal „Ich han Eini“ übers Wasser. Mit Schwimmer oder Spinner versuchte ein Jeder das Glück auf seine Weise. Dem Schreibenden gelang es in rekordverdächtigen 15 Minuten 3 Fische mit dem Mepps zu erbeuten, was für ein Start in den neuen Tag!

Bei der Rückkehr um 8 Uhr für das Morgenessen konnten etliche Fangerfolge gemeldet werden. Man stärkte sich und brach danach wieder auf um das doch überraschend gute Wetter zu nutzen um sich weiterer Flossenträger zu behändigen. Ab 11 Uhr verringerte der einsetzende Wind und Regen das Fangglück. Niemand liess sich aber dadurch davon abhalten auch nach dem Mittag- und Nachtessen mit Wurm, Made oder Spinner auf Fariopirsch zu gehen. Um 21 Uhr kehrte man müde zur Unterkunft zurück und bald war es still in der Unterkunft. Ein Tag an der frischen Luft am Wasser, was gibt es schöneres für einen Petrijünger!

Eine weisse Überraschung erwartete die Fischer am nächsten Morgen. Der Wetterbericht hatte für einmal recht gehabt und so schneite es bis auf unsere Höhe hinunter. Nur eine kleine Anzahl angefressener Fischer liess sich trotzdem aus dem Bett locken und zum See fahren. Der Rest schlief für einmal aus und erst auf den Frühstückstermin 8:30 hin waren alle aus den Federn gestiegen. Dass trotz der kühlen Witterung Fische gefangen wurde, bestärkte das kleine Grüppchen und sie machten sich nach dem Zimmer aufräumen wieder auf zum See und viele hielten durch bis zum Mittagessen. Danach wurde alles wieder in die Autos gepackt und man machte sich auf den Heimweg. Von 50 Petrijüngern blieben nur gerade 8 „Schneider“, alle anderen hatten mindestens eine Forelle gefangen.Zum Schluss gilt ein grosser Dank dem Organisator Rolf Schatz für ein weiteres unvergessliches Fischerweekend auf der Lenzerheide. Obwohl das Wetter nicht ganz mitspielte, verbrachten alle eine schöne Zeit am See und liessen sich von Frau Moser im Ferienhaus kulinarisch verwöhnen!

Hanspeter Lüthi