IG Fischerei

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Aktuell

Neue Fischertafel an der Sihl

Die neue Fischertafel des Fischer-Vereins Thalwil an der  Sihl in Adliswil ist eingebaut worden. Wir freuen uns sehr darüber und hoffen, dass sich die Spaziergänger an den Informationen erfreuen.

Zürichseezeitung vom Bezirk Horgen vom 7. März 2014

Fischertafel

 

Postulat über den Schutz der einheimischen Krebsarten

Der Regierungsrat des Kantons Zürich nimmt das Postulat über den Schutz der einheimischen Krebsarten entgegen – Ein grosser Erfolg für die IG Dä Neu Fischer!

Antwort des Regierungsrates auf das dringliche Postulat

Schutz der einheimischen Krebsarten ja/
aber keine raschen Massnahmen durch den Kanton

Für Dä Neu Fischer, IG für nachhaltige Fischerei, ist die Entgegennahme des Postulates zum Schutze der einheimischen Flusskrebsarten durch den Regierungsrat ein grosser Erfolg. Dass der Kantonsrat das Postulat für dringlich erklärt hatte zeigt, dass der Erhaltung dieser Tiere eine hohe Priorität eingeräumt wird.
Rückgang der einheimischen Krebsarten nicht belegt?
In seiner Antwort zum dringlichen Postulat hält der Regierungsrat fest, dass der Rückgang der einheimischen Krebspopulation nicht belegt sei. Diese Aussage mutet doch seltsam an, da die drei einheimischen Krebsarten gemäss Bund auf der roten Liste der bedrohten Tierarten der Schweiz geführt werden und als stark gefährdet gelten (Quelle: BAFU(www.bafu.admin.ch/artenvielfalt). Kommt dazu, dass beinahe alle Bäche im Kanton mit dem Namen Chräbsbach eben keine Krebse mehr haben. Auch gibt es viele Flurnamen, zum Beispiel Chräbsächerli, welche deutlich machen, dass es dort in früheren Zeiten viele Krebse gehabt haben muss. Und genau dort findet man eben keine mehr. Viele ältere Bewohner in den Gemeinden haben uns bestätigt, dass es früher in den Bächen von Krebsen gewimmelt hat.
Weiterführung der Bestandeserhebung
Die IG Dä Neu Fischer wird diesen Sommer mit den drei Bezirken Pfäffikon, Hinwil und Winterthur die Erhebung der Krebsbestände im Kanton Zürich abschliessen. Wir sind stolz darauf, dass unser Kanton der erste ist, der seine Gewässer systematisch abgesucht hat. Wenn auch die einzelnen Gewässer nur punktuell untersucht werden können, das komplette Ablaufen der ganzen Länge ist schlicht nicht machbar. Es ergibt sich trotzdem ein sehr guter Überblick über die Verbreitung und wir freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons Zürich. Wenn der Regierungsrat findet, man könne die Strategie zum Schutze dieser Tiere erst nach Abschluss der Erhebungen aufgleisen, so trägt er in der Zwischenzeit die Verantwortung für die bereits bekannt gewordenen Populationen. Das gilt ganz besonders für die Steinkrebsbestände im Furttal.
Krebse stehen nur stellvertretend
Für Kenner der Materie ist auch klar, dass der Krebs nur stellvertretend für die Tierarten im Wasser steht. Der Rückgang und der Artenverlust, neben den Krebse auch der Kleinfische und der Forellenartigen, haben ein Tempo angenommen, welches einem Angst bereitet. Zusätzlich sind alle mittleren und grossen Flusssysteme im Kanton Zürich von der proliferative Nierenkrankheit der Fische (PKD) betroffen. Diese befällt vor allem die Bachforellen und macht den Besatz mit Forellenbrütlingen in den meisten Fliessgewässern überflüssig, da die Jungfische an der Krankheit sterben. Der Rückgang ist mehr als dramatisch!
Schutz des Lebensraumes
Es wird somit immer deutlicher, dass der Schutz des Lebensraumes Wasser, insbesondere der Fliessgewässer, dringend verbessert werden muss. Dies gilt insbesondere für die Lebensräume entlang der Gewässer. Die neue Gewässerschutzverordnung trägt diesen Anliegen endlich Rechnung und findet bei der Bevölkerung hohe Anerkennung und Zustimmung. Dass diese leider bereits wieder vom Zürcher Bauernverband bekämpft wird, stimmt doch sehr nachdenklich.

IG Dä Neu Fischer
Rolf Schatz, Ausbildung

Antwort des Regierungsrates auf das dringliche Postula

Der Zürcher Unterländer berichtet über die Antwort auf das dringliche Postulat

Unserer Leserbrief auf die Berichterstattung des ZU zur Antwort des Regierungsrates

 

Die hiesigen Krebse sind aus dem Türlersee verschwunden

Tages-Anzeiger - Mittwoch, 8.Januar 2014

 


 

Krebse im Kantonsrat

Kantonsrat berät über Krebs-Rettung

Nun ist das Thema einheimische Krebse und deren Bedrohung bzw. Schutz also im Kantonsrat des Kantons Zürich angekommen. Das eingereichte Postulat wurde als dringlich eingestuft und die Baudirektion, zu welcher die Fischerei- und Jagdverwaltung gehört, hat nun vier Wochen Zeit, dieses zu beantworten. Wir bleiben dran!

Postulat Krebs-Rettung

Zürcher Unterländer vom 10.12.2013

 

 


 

 

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Kolleginnen und Kollegen

Am Donnerstag, 28. November 2013 um 21.00 Uhr sendet das Schweizer Fernsehen im Magazin “einstein einen Beitrag zu meiner Forschungsarbeit über die Verbreitung und Erhaltung der einheimischen Krebsarten. Ich wünsche viel Vergnügen und spannende Einsichten!

Mit herzlichen Grüssen

Rolf Schatz, Langnau am Albis


 

  •  Der Anwalt der Krebse

Schon als Kind war Rolf Schatz ein begeisterter Flusskrebs-Fan. Heute sucht er nächtelang in Bächen, Flüssen und Seen nach Krebsen, um einen Krebsatlas zu erstellen. Diese schweizweit erste Bestandsaufnahme soll helfen, das Überleben unserer einheimischen Krebse zu sichern. Denn diese sind massiv bedroht, durch eingeschleppte Arten, die Träger der gefährlichen Krebspest sind. 

Sendung Online:

Der Anwalt der Krebse

 


 


 


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